Business Coaching

Meine Arbeitsweise ist geprägt von der tiefenpsychologischen Tätigkeit als Arzt, der Lehre an der Hochschule und der eigenen Erfahrungen im Management.
Der tiefenpsychologische Ansatz ermöglicht eine
vollständig auf die Persönlichkeit des Kandidaten zugeschnittene Herangehensweise und Begleitung. Das Wissen vieler Vorlesungen und die Erfahrungen aus dem Managementalltag ergänzen dies.

Als Coach habe ich dabei die Funktion eines neutralen, aussenstehenden Betrachters und gebe Rückmeldungen zu geschilderten Sachverhalten und persönlichen Einschätzungen.
Die Beratung ist
individuell, sie unterstützt bei der Bewältigung von Herausforderungen und begleitet. Idealerweise erfolgt sie auch schon im Vorfeld erwarteter neuer Herausforderungen der Führungskraft.
Im Mittelpunkt steht die
Berufstätigkeit des oder der Klienten.
Entscheidend dabei ist der Blick auf die eigenen Ressourcen und Möglichkeiten.

Grundlage ist eine freiwillige und auf der persönlichen Ebene
tragfähige Beziehung.
Kurz gesagt: der Coach muss mir sympathisch sein, ich muss ihm vertrauen können.

Das Coaching kann auch als
Team-Coaching erfolgen.

Manchmal ist es sinnvoll persönliche Themen tiefergehender aufzuarbeiten. Das ist über meine
Praxis für Psychotherapie möglich.

  • Was passiert beim Einzel-Coaching?
    Beim Coaching wird kein Schema abgearbeitet. Es geht um eine sorgfältige Analyse der IST-Situation und der Entwicklung von individuellen Lösungen durch den Klienten. Der Coach ist hierbei Geburtshelfer.
    Ziel ist es, unter Setzung klarer Ziele Problemlösungen zu erarbeiten und eigene, neue Strategien zur Lösungsfindung zu erarbeiten.
    • Der Coach arbeitet unabhängig von Dritten, auch wenn er vom Arbeitgeber bezahlt wird.
    • Die Zusammenarbeit im Coaching bleibt vertraulich.
    • Der Coach gibt offenes und direktes Feedback und spricht Dinge an, die Führungskräfte in der Regel nicht mehr gesagt bekommen.

    Ziel ist es, neue Betrachtungsperspektiven auf die bekannte Problemfelder zu erhalten. Hieraus ergeben sich neue Vorgehensweisen.

    Beim Coaching geht es also um
    Stärkung der Persönlichkeit durch Aneignung neuer Fähigkeiten, Verbesserung des Selbstreflexionsvermögens und Wahrnehmung anderer Positionen.

    Letzten Endes soll sich der Coach bezüglich des ursprünglichen Auftrages mittelfristig überflüssig machen.

    Jeder Coachingfall ist anders, weil die Menschen und ihr Umfeld anders sind.
    Selbst bei ähnlich gelagerten Ausgangssituationen finden wir unterschiedliche Wünsche an den Coachingprozess.

    Daher ist jeder Coachingprozess ein Unikat.
  • Welche Themenbereiche kann Coaching umfassen?
    Es gibt vier Handlungsfelder des Coachings:
    Management-Wissen und Management-Instrumente:
    Führungsverhalten
    Personalmanagement
    Marketing
    Lobbying
    etc.

    Wissen zur Organisationspsychologie:
    Machtgewinn und -erhalt im Unternehmen
    Jahrtausendealte menschliche Handlungsmuster im Kontext Macht und Hierarchie
    Gruppenverhalten
    Information und Kommunikationsstrategien
    etc.

    Klärung von Beziehungsebenen und persönliche Themen:
    Persönliche Muster, die bis zur Kindheit zurückreichen
    Persönliche Live Events und deren Folgen
    Persönliche Verarbeitungs- und Konfliktmuster
    etc.

    Instrumente zum Selbstmanagement:
    ABC-Analyse
    Todo-Organisation
    Tagesablauf-Organisation
    Digitale Organisation
    Maßnahmenplanung und -erledigung
    etc.
  • Der Coach als Sparringspartner
    Ein Wandel vollzieht sich im Bereich des Coachings:
    • Die gestiegenen Anforderungen an das Management verändern die Rolle des Coachs. Er muß immer mehr über das tägliche Handwerk des Managers wissen, um tatsächlich als Sparringspartner arbeiten zu können. Für die Coachs sind die Zeiten vorbei, in denen sie in manchen Firmen für alle Fälle eingesetzt wurden. Stattdessen vollzieht sich auch hier eine Spezialisierung.
    • Die Führungskräfte suchen sich bewusst einen Sparringspartner zum Gedankenaustausch über schwierige Entscheidungen. Das übliche persönlichkeitsorientierte Coaching, bei dem es um Kommunikationsprobleme, den eigenen Auftritt und Probleme mit der eigenen Rolle ging, wird ein Teil der Betreuung.
    • Darüber hinaus setzen Personalentwickler Coaching inzwischen gezielt vorbeugend ein, etwa wenn Manager in die obersten Führungsebenen aufsteigen oder ins Ausland wechseln.
    • Coaching wird zudem auch in kleineren Unternehmen als individuelle, maßgeschneiderte Beratung für Manager zunehmend salonfähig.
    • All das hat enorme Folgen sowohl für die Coachinganbieter als auch für die Personalabteilungen.
  • Gründe fürs Einzel-Coaching
    • Beziehungs- und Konfliktfragen
    • Neue Aufgaben
    • Persönliche Entwicklung, Selbstreflexion
    • Stressbearbeitung
    • Karrieregestaltung
    • Team-Konflikte
  • Was passiert beim Team-Coaching?
    Das Team-Coaching bietet eine Plattform, um im vertrauten Kreis Themen zu besprechen, die im normalen beruflichen Kontext nicht angesprochen werden können. Gründe dafür sind Rollenvorgaben, Kommunikationskultur, Erwartungshaltungen etc.
    Ich erlebe oft, dass in diesem, zuvor als vertraulich vereinbarten Rahmen, Dinge angesprochen werden können, die der Einzelne bis dahin mit sich selbst herumgetragen hat. Viele erleben die Gruppe hier zum ersten Mal als Team.
  • Was ist ein Life-Coach?
    Ein Life-Coach ist ein Coach, der einen über einen langen Lebenszeitraum begleitet. Der Ansatz ist von vornherein jemanden zu finden, mit dem man dauerhaft Zusammenarbeit. Oft muss beim Wechsel eines Coachs vieles wieder mühsam erzählt und entwickelt werden. Der Life-Coach-Ansatz bedeutet, dass die menschliche Begleitung (oft tiefenpsychologisch fundiert) im Vordergrund steht. Hier werden kritisch-konstruktiv aktuelle Entwicklung gespiegelt. Man bekommt Rückmeldungen, die man als Führungskraft oft nicht mehr hört. Und das Ganze in einer professionellen, auf Jahre angelegten Arbeitsbeziehung.
  • Was bedeutet "tiefenpsychologisch fundiertes" Coaching?
    Ängste, Wut, Ärger, Nervosität, Burnout, Depression, Konzentrationsmängel --- die Liste der Symptome und Diagnosen, die dem Themengebiet Seele entspringen, ließe sich endlos fortführen.
    Die Geschichte von Spitzensportlern wie Robert Enke hat uns gezeigt, dass wir im Sport zwar den Eindruck des "Unkaputtbaren" erwecken, innerlich aber doch sehr verletzlich sind. Das Gleiche gilt für Leistungsträger im Unternehmen, die auch nicht "schwächeln" dürfen.

    Wenn wir merken, dass uns immer wieder die gleichen Themen begleiten, wenn es uns immer wieder nicht gut geht, dann ist es an der Zeit, sich damit tiefergehend auseinander zu setzen.
    Die meisten Dinge kann ich mit einem Freund, Kollegen oder anderen Personen im meinem Umfeld besprechen. Im Rahmen des Selbstmanagements kann es auch Sinn machen, mit einem in meiner Berufssparte vertrauten allgemeinen Coach zu arbeiten, der mir hilft, mich besser zu organisieren.

    Wenn die Themen aber darüber hinaus gehen, sie meine eigene Geschichte oder mein familiäres Umfeld berühren, dann muss in der Arbeit der gesamte Mensch mit seinen Wurzeln gesehen werden.
    Die Tiefenpsychologie bietet hierfür das notwendige Wissen. Psychologen oder Ärzte können die Ausbildung zum tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapeuten machen.
    Woher wir kommen, wie uns unsere Kindheit geprägt hat, welche Muster wir als Kind, das sich seiner Umwelt angepasst hat, erlernt haben und bis heute unbewusst fortführen -- all das sind Themen in der Betrachtung. Das Erkennen dieser Wurzeln liefert den Schlüssel, um im Hier und Jetzt an Themen wie Wut, Ängste, Unsicherheit, Nervosität etc. heranzukommen.